{"id":311,"date":"2003-05-29T00:00:00","date_gmt":"2003-05-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sleipnir2.at\/index.php\/2003\/05\/29\/karibik-november-2002-mai-2003\/"},"modified":"2020-05-03T09:19:22","modified_gmt":"2020-05-03T07:19:22","slug":"karibik-november-2002-mai-2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/2003\/05\/29\/karibik-november-2002-mai-2003\/","title":{"rendered":"Karibik : November 2002 &#8211; Mai 2003"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir verabschieden uns von unseren Freunden, die zur\u00fcck in die Heimat     fliegen, und segeln nach knapp 2 Wochen Kurs s\u00fcds\u00fcdwest einem H\u00f6hepunkt     unsere Reise entgegen: Tobago.<\/p>\n<p style=\"float:left; margin-right:15px; margin-top:20px;margin-bottom:20px\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/s2r_0209.jpg?w=660\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p>In der Store Bay am Strand von Pigeon Point leben wir einen Monat ein unbeschwertes     Seglerleben, wie es in der Vorstellung vieler Menschen existieren mag. Wir     tauchen, schnorcheln, erkunden die Insel und bereiten vor allem jede Art     von Fisch auf der &#8222;Sleipnir2&#8220;zu.<\/p>\n<p>Leider geht unser Beiboot endg\u00fcltig im wahrsten Sinn des Wortes aus     dem Leim. Die Crew eines benachbarten Bootes wei\u00df Rat. In Trinidad     besorgen wir eine Art Bauschaum, womit wir unser Beiboot ausf\u00fcllen.     Zur Verarbeitung des 2 &#8211; Komponentenschaums bleibt kaum eine Minute     Zeit und so gelingt die \u00dcbung nur halb. Das Dinghi wirkt eher zerknittert,     ist aber dauerhaft fest. Nachdem es blau ist, nennen wir es von nun an &#8222;<em>Viagra<\/em>&#8220;.<\/p>\n<p>Silvester feiern wir mit Yachties, die wir schon von Gibraltar kennen, und     legen einige Tage sp\u00e4ter schweren Herzens ab.<\/p>\n<p style=\"margin-top:50px; \"><em>Martinique &#8211; Guadeloupe :<\/em><\/p>\n<p>Wir wollen \u00a0nach Martinique, in den Hafen von Le Marin, wo wir Besuch \t    aus Wien erwarten. Mit unseren Freunden Beatrix und Harti verbringen wir\u00a0 knapp     drei Wochen, in denen wir segeln, tauchen und schnorcheln und gemeinsam viele     entspannte Abende in Gesellschaft anderer Yachties erleben. <\/p>\n<p style=\"float:right; margin-left:15px;\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/s2r_0208.jpg?w=660\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p>Mit den beiden fahren wir in kleinsten Etappen entlang der K\u00fcste Martiniques,     weiter \u00fcber Domenica, Les Saints bis Guadeloupe. Von hier treten Beatrix     und Harti ihre Heimreise an &#8211; ein seltsam anmutender Abschied, der uns eine     ungewohnte N\u00e4he zur Heimat sp\u00fcren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Anreise von Evis Vater und seiner Frau Henriette steht an. Die beiden     wohnen aber nicht am Schiff, sondern im Hotel. Wir verbringen gut zwei Wochen     zusammen auf Guadeloupe und erkunden mit ihnen die Insel. &#8222;Sleipnir2&#8220; bleibt     in der Marina von Pointe-\u00e0-Pitre, und es werden kleine Ausbesserungsarbeiten     durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Kaum ist der technisch versierte Harti von Bord, r\u00fccken paradoxerweise     unsere beiden Au\u00dfenborder durch verschiedenste Defekte unliebsam in     den Mittelpunkt des Interesses. <\/p>\n<p style=\"margin-top:50px; \"><em>Grenadinen &#8211; St. Lucia :<\/em><\/p>\n<p>Wir segeln den Antillenbogen nach S\u00fcden in die Grenadinen. <\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Wochen sind einerseits von nicht endend wollenden Problemen     mit den beiden Honda &#8211; Motoren \u00fcberschattet, andererseits sind     sie von intensiven Kontakten mit faszinierenden und \u00a0vielschichtigen     Menschen aus der Yachtszene gepr\u00e4gt. Unser Seglerleben zeichnet sich     in dieser Zeit wahrhaftig durch Gegens\u00e4tze aus.<\/p>\n<p style=\"float:left; margin-right:15px; margin-top:30px; margin-bottom:30px;\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/s2r_0210.jpg?w=660\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir die Tobago Cays wegen der unzuverl\u00e4ssigen Motoren     nicht anlaufen k\u00f6nnen, warten wir in der traumhaften Kulisse der Salt     Whistle Bay mehrere Tage auf einen Mechaniker, bis Wolfgang den Au\u00dfenborder     selbst repariert und ihn somit vollends au\u00dfer Betrieb setzt.<\/p>\n<p>In St. Lucia, am Ankerplatz vor den als Wahrzeichen geltenden Pitons (spitze     Berge), rei\u00dft in den fr\u00fchen Morgenstunden das Kunststofftau unserer     Boje. Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck: &#8222;Sleipnir2&#8220; treibt mit seiner     schlafenden Crew in das Karibische Meer und nicht auf die Felsen der Bucht.<\/p>\n<p><em>Martinique &#8211; Guadeloupe &#8211; Antigua &#8211; Barbuda :<\/em><\/p>\n<p>Ein andermal haben wir zwischen St. Lucia und Martinique eine Begegnung     mit einem Buckelwal aus n\u00e4chster N\u00e4he und kaum zwei Stunden sp\u00e4ter     treffen wir bei der Einfahrt in die Bucht von St. Anne die Schweizer Yacht &#8222;<em>Dione<\/em>&#8220;. <\/p>\n<p style=\"float:right; margin-left:15px;\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/s2r_0211.gif?w=660\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p>Mit Daniela und Rene waren     wir zuletzt am Ankerplatz von Lanzerote zusammen. Tage wie diese entsch\u00e4digen     f\u00fcr vieles und sind mitverantwortlich f\u00fcr die Sucht nach dem Nomadenleben     auf dem Wasser.<\/p>\n<p>Der Schlag von Guadeloupe nach Antigua kann auch durch den, Guadeloupe in     zwei Inseln trennenden Kanal, gestartet werden. Die enge, rechtwinkelige Einfahrt unter der Autobr\u00fccke bei entsprechender     Str\u00f6mung stellt unserer Ansicht nach h\u00f6here Anforderungen an den     Ruderg\u00e4nger als in den entsprechenden Revierf\u00fchrern beschrieben &#8211; zumindest     ist es f\u00fcr uns ein nervenaufreibender Drahtseilakt &#8222;Sleipnir2&#8220; unbeschadet     durch die Engstelle zu man\u00f6vrieren. Es sollte zumindest die M\u00f6glichkeit     in Betracht gezogen werden, dass auch Katamarane den Weg durch dieses Nadel\u00f6hr     w\u00e4hlen k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr zwei Wochen verbringen wir in Englisch Harbour und Falmouth     Harbour im S\u00fcden Antiguas. Unser Aufenthalt auf der Insel f\u00e4llt     mit der <em>Antigua<\/em> <em>Classic Sailing Week <\/em>zusammen. Wir passen     eigentlich\u00a0 gar nicht in die Reede der superteuren Megayachten. Das     Spektakel der auf Hochglanz polierten Einzelst\u00fccke ist ein Erlebnis     der besonderen Art. Einige f\u00fchren auf Grund einer Masth\u00f6he von     mehr als 50 Meter rote Topplichter! <\/p>\n<p style=\"float:left; margin-right:15px;\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/s2r_0212.jpg?w=660\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n<p>Au\u00dferdem liegt der superschnelle Katamaran &#8222;<em>Playstation<\/em>&#8220; (heute &#8222;<em>Cheyenne<\/em>&#8220;)     in Falmouth Harbour vor Anker, der noch immer den Transatlantikrekord f\u00fcr     Segelschiffe h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns in Jolly Harbour, an der Westk\u00fcste von Antigua f\u00fcr     unsere Atlantikr\u00fcck\u00fcberquerung vorbereitet und versorgt haben (Riggcheck,     Austausch der Vorstage, zus\u00e4tzliche Verstagung nach achtern, umfangreiches     Service der Motoren, Einbau einer Kurzwellenfunkanlage, Konstruktion eines     Parachuteankers, etc&#8230;), setzten wir \u00fcber zur Nachbarinsel Barbuda.     Nach anspruchsvoller Passage der Riffs ankern wir im 2 Meter tiefen, kristallklaren     Wasser. Weit und breit sind wir das einzige Boot, genie\u00dfen diesen letzten     H\u00f6hepunkt unseres Karibikaufenthaltes und bedauern die Insel nicht fr\u00fcher     angelaufen zu haben.<\/p>\n<p>Die letzten Arbeiten f\u00fcr die Etappe auf die Azoren werden abgeschlossen.     Wir haben gro\u00dfen Respekt vor diesem Abschnitt unserer Reise und bem\u00fchen     uns um eine m\u00f6glichst umfassende Vorbereitung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\n<p><em>Barbados &#8211; Tobago<\/em> :<\/p>\n<p> <!--     \n\n<p style=\"float:right; margin-left:15px; margin-bottom:30px; margin-top:20px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/s2r_0207.gif\" alt=\"\" border=\"0\"><\/p>\n\n \/\/-->   <\/p>\n<p>Nach 15 Tagen auf See, in welchen wir nur 3 anderen Schiffen begegnen, kommt     Barbados in Sicht. Wie schon bei einigen bekannten Pionieren des Blauwassersegelns,     f\u00e4llt auch unser Anker in der Carlisle Bay s\u00fcdlich der Hauptstadt     Bridgetown. Eine ausgelassene Strandparty am Abend unserer Ankunft hebt den     Kontrast zu dem abgeschiedenen Leben auf See besonders hervor.<\/p>\n","protected":false},"author":113,"featured_media":304,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-311","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-atlantikrunde"],"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/paqTxh-51","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/sleipnir2.at\/wp-content\/uploads\/2003\/05\/5.jpg?fit=120%2C120&ssl=1","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/113"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=311"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":689,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions\/689"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sleipnir2.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}